Auslöse-Kontrolle
Bei unseren ersten Fotos haben bemerkt, dass wir nicht genau sagen konnten, wann die Kamera auslöste. Daraufhin haben wir eine an einem Faden befestigte Filmdose am Gestell befestigt. Beim Spannen des Auslösehebels wird die Schnur so verkürzt mit eingehängt, dass sie beim Herausziehen des Stiftes ein sichtbares Stück herunter fällt. Jetzt muss man die Drachenkamera nur noch runter ziehen und für neue Bilder neu spannen. Die Kamera, die wir verwendet haben, ist eine normale Einwegkamera.
Nachteile
- Man sollte zur Schonung der Umwelt eine normale (Mehrweg-) Kamera verwenden, außer man kann in die Einwegkamera einen neuen Film einlegen.
- Die Kamera muss rasch nach oben bewegt werden.
- Wenn beim Fotografieren eine Windböe aufkommt (oder eine andere Störung, die die Kamera zum Pendeln bringt) wird das Bild unscharf.
Vorteile
- Die Drachenkamera ist sehr leicht (ca. 300g) und läßt sich an jedem Drachen anbringen.
- Man braucht keinen großen Drachen und wenig Wind.
- Man erhält auf billige Weise Luftbildfotos, ohne Lärm und Umweltverschmutzung durch Abgase, wie z.B. durch Hubschrauber oder kleinmotorige Flugzeuge.
- In einige Einwegkameras läßt sich wieder ein Film einlegen.
Verbesserung
- Die Kamera lässt sich schneller hochziehen, wenn die Drachenleine wie bei einer Seilbahn als Endlosleine über zwei Rollen (Blöcke) läuft.
- Zum Hinstellen und für eine bessere Landung empfiehlt es sich, Stützfüße anzubringen.
- Die Anlage wird durch eine Kamera ohne Blitzlicht und Batterien ca. 40g leichter.